27.11.2025
Die CDU Jestetten hat über kommunalpolitische Themen diskutiert
Im Rahmen eines Diskussionsabends hat die CDU Jestetten über die aktuelle kommunalpolitische Lage gesprochen.
In seinem Jahresrückblick erwähnte der Vorsitzende Dr. Konrad Schlude insbesondere den Besuch bei der Kantonsregierung Schaffhausen im April dieses Jahres. Dass sich der Regierungsrat Dino Tamagni so viel Zeit für die CDU Jestetten genommen habe, das sei nicht selbstverständlich. Wichtig war auch die Wanderung im Altenburger Schwaben, wo sich CDU-Mitglied Randolf Thiel um das Herrichten von Wanderwegen verdient gemacht hat. Im kommenden Jahr will die CDU Jestetten den 80. Jahrestag ihrer Gründung feiern. Wegen der Pandemie konnte der 75. Jahrestag nicht wie geplant gefeiert werden; die ausgefallene Feierstunde soll nun nachgeholt werden.
Gemeinderat Vincent Ziegler, seit rund 1 1/2 Jahren Bürgermeisterstellvertreter, berichtete über seine Erfahrungen. Die Zusammenarbeit der beiden Stellvertreter bezeichnete Ziegler als gut. Herausfordernd war, als er wegen eines Unfalls des Bürgermeisters kurzfristig eine Rede für die Schulentlassfeier schreiben musste. Insgesamt zog Vincent Ziegler ein positives Fazit: "Schöner Job, macht Spaß".
Lothar Altenburger, langjähriger Gemeinderat, beleuchtete in seinem Referat die jüngsten politischen Ereignisse in der Gemeinde. So erwähnte Altenburger auch das neue Logo / Corporate Design. Zur aktuellen finanziellen Lage meinte er, dass sie in seinen 41 Jahren im Gemeinderat ja noch nie wirklich gut gewesen sei; aber nun sei die Lage besonders herausfordernd. Altenburger verwies auch auf die Personalkosten, die in den letzten Jahren extrem angezogen haben.
Gemeinderätin Katja Steinbeißer, auch Vorsitzende des Gewerbevereins "Aktionsgemeinschaft Pro Jestetten", informierte über den von der IHK durchgeführten Ortsmittencheck. Ziel ist eine Stärkung des Ortskerns. Dazu wurden Passanten befragt, Gespräche mit Händlern geführt und zwei Workshops veranstaltet. Es gab auch Beratungen für die Gestaltung von Schaufenstern. Steinbeißer bezeichnete die stark befahrene Durchgangsstraße als Segen und Fluch; die wirtschaftliche Entwicklung stellt eine Herausforderung dar: Die Zeit habe sich gewandelt, und es bringe nichts, Lösungen in der Vergangenheit zu suchen.
Die Teilnehmer nutzen die Möglichkeit des Gesprächs intensiv. Erwähnt wurde auch die Stärkung von Ehrenamt und Vereinen. Angesichts von extremistischen Tendenzen sei es wichtig, Verantwortung zu übernehmen und für politische Bildung zu sorgen. Dies will die CDU Jestetten auch weiterhin tun.
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