03.06.2014
Die Jestetter Bildhauerin Radegund Fricker überreichte der CDU Jestetten eine Replik des Achsnagekopfes, einem bedeutenden Fund aus dem Teilort Altenburg.
Die Jestetter Bildhauerin Radegund Fricker überreichte der CDU Jestetten ein Abbild des keltischen Achsnagelkopfes, der vor wenigen Jahren im Teilort Altenburg gefunden worden war. In spätkeltischer Zeit lag dort das Doppeloppidum von Altenburg-Rheinau, eine städtische Siedlung mit überregionaler Ausstrahlung. Die Bedeutung des bronzenen Achnagelkopfes und die Bedeutung weiterer Bronzefunde aus Altenburg wird dadurch belegt, dass sie auf dem Titelbild des Buches "Kelten an Hoch- und Oberrhein" abgebildet sind. Während es aber von den ebenfalls abgebildeten Altenburger Eber und Stierkopf Repliken gibt, war vom Achsnagelkopf bislang nur ein kleines Foto verfügbar. Im Auftrag der CDU Jestetten schuf Radegund Fricker ein Abbild des Achsnagelkopfes aus Jestetter Eiche. Mit dieser Aktion möchte die CDU Jestetten die Bedeutung der regionalen Geschichte stärker ins Bewusstsein rufen. Der CDU Vorsitzende Dr. Konrad Schlude zeigte sich erfreut darüber, dass so das lokale historische Erbe besser repräsentiert wird.
Zwei Tonmodelle, die Radegund Fricker als Studien gefertigt hat, werden ebenfalls der CDU übergeben. Es ist angedacht, die Tonmodelle für die Ausstellungen zur keltischen Geschichte in der Gemeindehalle in Altenburg und im "Alten Schulhaus" in Jestetten zur Vergügung stellen.