02.08.2014
Die CDU Jestetten hat ein kommunalpolitisches Gespräch mit Vertretern der CDU Engen durchgeführt.
Vertreter der CDU Verbände Jestetten und Engen trafen sich zu einem politischen Gedankenaustausch. Vor dem imposanten Panorama der Hegauberge Hohenkrähen über Hohenstoffel, den man auch von Jestetten aus sieht, bis hin zum Hohenhöwen diskutierten unter anderem die Ortsvorsitzenden Bernd Maier (Engen) und Dr. Konrad Schlude (Jestetten). Zunächst stellten die Ortsverbände ihre lokalen Themen vor.
Im Fall von Jestetten wurde unter anderem die Mitarbeit im Naturpark Schaffhausen erwähnt; die Gemeinde Jestetten ist Mitglied in diesem grenzüberschreitenden Naturpark, und die CDU Jestetten war die erste politische Partei, die Mitglied im Trägerverein wurde. Als ein Beispiel für ein mögliches Projekt nannte Schlude die Halbinsel Schwaben im Ortsteil Altenburg; die bedeutende keltische Siedlung soll besser im Bewusstsein der Bevölkerung verankerter werden, um so auch die dörfliche Identität zu stärken.
Ein weiterer wichtiger Punkt für Jestetten ist die Suche nach einem Endlager für den Atommüll der Schweiz. Jestetten ist von möglichen Standorten für ein Endlager geradezu "umzingelt"; und auch wenn das schweizerische Konzept der lokalen Partizipation und Regionalkonferenzen überall gelobt wird, so ist zu befürchten, dass es hier nach jahrelangen Diskussionen schlussendlich zu einer Zermürbung kommt.
Erwähnt wurde auch die "Rheinabsenkung"; es müsse vermieden werden, dass der Rhein bei Altenburg im Bereich der Restwasserstrecke des Kraftwerks Rheinau zu einem kümmerlichen Rinnsal werde.
Für die CDU Engen berichtete Bernd Maier die Kommunalpolitik in Engen. Für Engen sei es ein großer Erfolg gewesen, Standort eines Gymnasiums zu werden. Engen habe dadurch seine starke Stellung als attraktive Gemeinde ausbauen können. Zur Zeit wird untersucht, wie und wo in Windkraft investiert werden könne; dies geschehe in Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden.
Beide Ortsvorsitzende bekräftigten ihr Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit. Insbesondere soll über die Erfahrungen aus dem Kommunalwahlkampf 2014 und den Einsatz von digitalen Medien diskutiert werden. Für das Jahr 2015 ist angedacht, eine kommunalpolitische Exkursion durchzuführen.